Too fast to die

Wochenendtour Eichhörnchen 20.-21.10. 2001

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Von: Jochen
Datum: 22.10. 2001 22:52:29

Hi all,

Mitfahrer: jede Menge, Sven entschloß sich kurzfristig für Italien.

Treffen um 10.00 in Isny, Aral Tankstelle, alle fast pünktlich, nur die Jugend brauchte etwas mehr Schlaf (Vielleicht lag´s auch an Michas Sägetalenten).

Erfolgreicher Start zum Oberjoch, dort traf dann die Konkurrenztour ein.

Auf halbem Weg zum Hahntennjoch wurde natürlich mitten in einem Kreisverkehr pausiert, dies gefiel irgendeinem BMW RT Fahrer nun gar nicht, der beim passieren unserer Demo unverständliches unhöfliches Zeug in seinen Helm brabbelte.

Zum Ausgleich für diese Unverschämtheit demonstrierte mir dann am Hahntennjoch ein Rüttelpanzertreiber die neueste Boxerkurventechnik mit Weiderost.

Stramm auf Weiderost draufhalten, knapp einen Meter davor Mopped aufrichten und gemütlich nach Bremshebeln am Krad suchen. Munter in Kurve weiter geradeaus fahren und dezent bremsen (reifenschonend), nach Verlassen der Straße auf Bremswirkung des Kiesbetts vertrauen und gemütlich die Wirkung Krad auf Felsen austesten - der Fels hat gewonnen - BMW stand. Aber nur Sekundenbruchteile, dann endlich elegantes Abkippen der Mühle auf 90° Schräglage und anschließende Lockerungsübungen unter 1100cm³ BMW. Nach erfolgreichem Teamwork standen Krad und Fahrer nur leicht angekratzt ca. 30 s später wieder auf der Piste.

Oben auf dem Hahntennjoch wurde dann Susannes Daytona erfolglos auf eventuell abfallende Hinterräder durchsucht, dies widerstand aber allen Angriffen erfolgreich.

Unser nächster Stop war dann in Imst, leider fruchteten vereinte Überredungskünste an der Konkurrenztour nur bei Sven (wenigstens ein spontaner Zeitgenosse mit Forscherdrang), und so fuhren wir weiter gen Timmelsjoch.

An der Ötzi-Entwicklungshilfe-Eintreibestelle überzeugt mich Micha, die Zigarettenpause ganz gaaaaanz oben zu machen - ich ließ mich überzeugen und suchte dann ganz gaaaaanz oben vergeblich die Schalter für die Nebelbefeuerung an meiner Mühle. Irgendetwas Schwarzes begrüßte ich dann im Nebel mit wilden Leuchtsignalen, es grüßte zurück - nein, nicht Micha, Carsten - nach diversen orientierungslosen Kreisen fand ich dann auch Micha. Per Zeichensprache verständigten wir uns dann irgendwo und stellten nach "Pause Zigarette?"; "jaaa, NIKOTIN, JAAAAA!!" die Mühlen im Schleim ab. Das schwarze Nebelphantom entpuppte sich bei Sicht als BMW aus CUX ("brauchte mal Urlaub, wie gehts hier nach Pisa?"), klar wer bald unser nördlichstes Mitglied ist.

Nachdem ich am Gampen Micha noch behindert habe - schließlichich habe ich als einziger Laub und Feuchtigkeit gesehen, waren wir dann am Ziel unserer Lebensmittelkonsumorgientour.

Gegen halb drei gingen wir dann ins Bett (Robert bestellte ca. fünf, sechs Mal sein letztes, wirklich allerletztes [den Ramazotti muß ich spülen] Bier).

Erwartungsgemäß begann der nächste Tag mit Laub und Regen, Mendel mit fünfzig hat auch seine Reize.

Als es dann partiell trocken wurde, gab es dann doch noch paßähnliches und es wurde demonstriert, wie mit Körpereinsatz und Enthusiasmus Leistungsmangel und FE2O3-Ketten die auf der Straße schleifen kompensiert werden können.

Nach dem Einsatz unserer Moppeds als Wasserfahrzeuge haben wir uns am Fernpaß die Bäuche gefüllt und aufgewärmt - ich hatte den Urahn aller Hirsche auf dem Teller, Micha litt trotz Kälte unter Achselnässe.

Der Rest der Tour war ehrlich nur noch Sch.....

Respekt an die SW-Abteilung!!!!!!!!!!!!!!!

Bis zum nächsten Mal, Jochen

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