Too fast to die

Ostern 9.-12.4. 2004

  • Berichte_Struktur:

Von: Micha
Datum: 17.04. 2004 15:24:47

> Kurzfassung: Genial!

Stimmt!

> KM: Ca. 2000 (Genaue Zahl hat Rolf, glaub ich...)

Naja, bei mir über 3000.

> [Prolog]

Und alle Handy-Provider wurden wieder mit frischem (Geld)Segen beglückt.

> Karfreitag
> ...überzeugt, und überhaupt, alles ist besser als Regen.

Bei einem Kettenöler, an dem sich der Transistor verabschiedet ist Regen nicht mal so ganz schlecht.

> Karsamstag
> [vertraue dich nie einem Camper bei der Zimmersuche an]

Ich hätte hellhörig werden müssen, als Rolf von dem gecharterten Haus berichtet und selbst sagt, naja nichts besonderes, schlicht... Mein Einzelzimmer war genial, direkt in der unbeheizten Hausaußenecke. Frisch war es und wahrscheinlich hat der Knecht, welcher dies früher benutzten mußte, immer in der Küche geschlafen.

> [verweigert an einem Paß]

Passo cimone hieß glaube ich das ziemlich geniale Teil. Hach was sage ich: Eigentlich eine endlos geniale Strecke, wenn, ja wenn sie denn mal halbwegs gekehrt ist.

> Ostermontag
> [Preise fragt man nicht vorher, man ist ja im Urlaub]

Mago wollte heute nicht mehr als 50 km fahren. Nur mal so nach Pisa wolle er allerdings auch. So fuhren wir 150 km um uns auf einer der weltgrößten Zooausstellungen zu präsentieren. Standen artgerecht mit stützenden Händen 100 Meter vor diesem Turm um Fotos zu schießen. Mein Tipp mit dem Abstecher ins Univiertel klappte wegen Ostern und alles zu leider nicht so recht. Also ab zur Zimmer Suche. Was auch Ratz-fatz ging und in einem schicken 3* Hotel klappte es auch mit Dusche und Heizung wieder. Kostete auch 31,- pro Nase - dafür incl. Frühstück.

Dienstag

Bereit nach diesem Faulenzertag endlich mal den Apennin zu erkunden ging es los. Das Wetter wie gewohnt trist, hoch auf gelben unbeschilderten Sträßchen. Mitten im Wald eine T-Kreuzung und nur ein zufällig vorbeischlendernder Italiener konnte uns den rechten Weg weißen. Bill und Mago konnten mit ihren Karten eh keine Straße mehr finden. In einem Städchen auf der Suche nach einer Bar wurden wir wie Außerirdische bewundert und auch ich fand auf meiner Karte ien weißes Sträßchen das dort vorbei führte. Jedenfalls waren wir nach 60 km wieder an dieser "Kreuzung" im Wald, nur von der anderen Seite angelangt. Nun vollends ortskundig gelang uns die Flucht auf eine echte gelbe Straße die sich genial durch den Apennin schlängelte. In einem Bergstädtchen irgendwo nördlich von Florenz ergaben wir uns dann den frivolen Genüßen der Zivilisation und entdeckten zu unserem Erstaunen sogar einen Internet-PC. Dafür gab es nichts zu essen. Alle drei Restaurants hatten Dienstag Ruhetag.

Mittwoch

Oldbill treibt die Sehnsucht heim und Mago und ich machen eine Seentour. 300km Rundfahrt auf allerfeinsten Straßen zwischen 300 und 1200 Höhenmeter! Genial! Nebenbei beim Cafe trinken sah ich gegenüber einen Electonica und mein Transistor wurde für 1,50 eingelötet. Der Typ freute sich wie ein Schneekönig, endlich mal was für ein Mopped tun zu können. Die Unterkunft haben wir beibehalten um es Rene nicht unnötig schwer zu machen uns zu finden er erreichte uns um 22h. Pizza geschlunzt und auf zu neuen Taten. Dumm nur, dass unser Irishpub am Mittwoch Ruhetag hatte. Wir gingen demzufolge früh ins Bett.

Donnerstag

Die SS12 hoch gegen Norden und da im Apennin noch ein paar Schlenker gen Westen. Irgendwie waren auch hier wieder 6 km dann 40 km auf so gelben Sträßchen und wir erreichten unser Zwischenziel aus der entgegengesetzten Richtung. Unsere Cafeabrechnung (2 Cafe, 2 Cappu, 2 Wasser, 2 Panini) wurde dann in der Bar von 8,75 auf 8,- abgerundet; das hatte ich auch noch nie erlebt. Inzwischen hatte es das Regnen angefangen und wir nahmen die AB ab Modena. Bei Trento erreichte Mago eine SMS und er wollte bis Konstanz. So trennten wir uns bei Lana, wo Rene und ich die Nachtaktivitäten deutscher Wanderer genossen. Neben der Volksmusik gab es aber gegrillte Schweinshaxe. Irgendwie wollten wir noch nicht ins Bett und ließen uns von der Bedienung in eine Disco fahren. Es wurde spääät.

Freitag

Heimfahrt - Standardroute

> Fazit
> Tolle Gegend da unten! Fürs nächste mal sollte man allerdings eine
> zentrale Unterkunft ausfindig machen, und, ganz wichtig, erst später
> im Jahr dort runterfahren.

Stimmt! Nur eine Unterkunft braucht es nicht, denn zentral geht nicht. Es sei denn, wir teilen den Apennin in drei Pakete.

Kennt einer eigentlich schon die Mittelgebirge in den EU-Beitrittsländern? Im Juni gehe ich antesten.

ciao micha

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