Sonntagstour Bodensee 18.4. 2004
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Von: Roman
Datum: 23.04. 2004 18:42:01
Hallo Leute - hier ist er, der ...
Tourenbericht: Tagesausfahrt nach Stein am Rhein am 18.04.2004
Mitwirkende: Edgar, Andy, Andrea, Carmen und Roman
Der bange Blick aus dem Fenster - Himmel bedeckt aber Straßen trocken. Also rauf aufs Moped und ab zum McD nach Ehingen. Kaum sind unsere bayrischen Motoren warm, stehen wir schon auf dem Parkplatz vor dem verabredeten Abfahrtsziel. 11:04 Uhr - Ich blicke mich um, doch wo sind die Anderen? Egal, Carmen muß sowieso noch Benzin fassen und mich lockt ein Kaffee. Kaum habe ich mir den heißen Pappbecher vom freundlichen Gastarbeiter besorgt, poltert Edgar schon heran. Carmen hat Andy bei der Tanke getroffen und als Andrea ankommt sind wir komplett.
Flott und beschwingt durchqueren wir Oberschwabens Dörfer in Richtung Saulgau. Es ist frisch und wir freuen uns über die spärlichen wärmenden Sonnenstrahlen. Zwischen Ostrach und Stockach verschwinden dann die Wolken und wir genießen den strahlend blauen Himmel, der uns den ganzen Tag erhalten bleibt.
Als gebürtiger Konstanzer läßt Edgar natürlich den Bodanrück nicht aus, sondern führt uns durch die wunderbare Landschaft auf atemberaubenden Straßenzügen. Trotzdem die Gruppe zum ersten mal gemeinsam unterwegs ist, läuft es absolut locker und speziell im kurvigen Geläuf sehr flüssig. Edgar macht den Weg frei, Andy versucht ihm am Hinterrad zu bleiben, gefolgt von Carmen und Roman. Das Schlußlicht trägt auf eigenen Wunsch Andrea, die aber auf den Geraden viel Dampf macht und damit immer wieder rasch die Lücke schließt.
In Markelfingen machen wir Mittagspause. Im Frühling draußen an der Sonne sitzen und sich lecker den Bauch vollschlagen - Herz, was willst Du mehr.
Nachdem wir uns durch Radolfzell gewühlt haben, geht es am Westufer entlang direkt die enge, unübersichtliche und sehr kurvenreiche (kurz: wunderbare) Straße den Schiener Berg hinauf und danach ab in die Schweiz.
Wenn jemand in die Schweiz fährt und sich auskennt, dann denkt er natürlich an billigeren Spritt. Darum - der Tank muß möglichst leer sein! Ah, da ist die Grenze, endlich. Nein, die die erste Tankstelle nehmen wir nicht - die ist von Touristen belegt. Na, die zweite Tanke will uns nicht - die ist nur für Scheckkarten. Wir fahren weiter und weiter direkt am Südufer entlang durch das Land der Eidgenossen und erfreuen uns am grandiosen Blick über den See. Gemütlich mit 80 km/h - nur nicht zu hurtig, sonst rollt der Franken und die Reichweite des letzten Benzintropfens erhöht sich auch. Bei der dritten Tankstelle - kurz vor Kreuzlingen - klappt es dann endlich und wir lassen unsere Fässer volllaufen.
In Konstanz schlängeln wir uns durch und parken unsere Fahrzeuge direkt am Konzil, um uns am Hafen die Beine zu vertreten. Beim Spaziergang am Hafen gibt es auch noch ein Körnchen Kultur, als wir uns die sich drehende Statue der Lebedame mit den beiden Päbsten in den Händen genauer betrachten. Zum Nachtisch belohnen sich Andrea und Andy mit einem taufreudigen Softeis und ab zur Fähre.
Wir fahre direkt als die Letzten aufs Schiff, welches sogleich ablegt. Kurz ist die Überfahrt. Runter von der Fähre fahren alle gleichzeitig nach der ersten Schlange los, nur Carmen steht ganau hinter der anderen Schlange, welche das Schiff zuletzt verläßt. So hat Edgar in Meersburg bereits sorgenvoll gewendet und kommt ihr entgegen, als sie endlich folgen kann. Weiter geht?s ein kurzes Stück im dichten Verkehr.
In Markdorf verlassen wir die überfüllte Bundesstraße zum Glück schnell wieder und fahren mit großem Vergnügen über den Gehrenberg auf den Höchsten. Natürlich gönnen wir uns den Ausblick aufs Alpenpanorama. Immerhin hat es dort unter der Woche noch frischen Schnee gegeben und so strahlen die Berge in perlweiss.
Die Rückfahrt gestaltete Edgar dann kurzweilig und direkt, um uns dann in Ehingen zu verabschieden.
Fazit: Jederzeit wieder ...
Grüße, Carmen & Roman.
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