Too fast to die

Bericht Ostertour 2006

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Von: Thomas Wödl
Datum: 28.04.2006 13:44

Bilder / Karten

Hi Leute,

nach dem ich mich wieder akklimatisiert habe ich einen kurzen Bericht zur
Ostern 2006 zusammengestellt. Ist zwar nicht so mein Ding aber einmal ist
immer das erste Mal.

Teilnehmer waren: Andrea, Andy, Bobby, Dieter, Edgar, Flo, Inge, Micha,
Rolf, Sandra, Sandy, Sven, René, Thomas, Torsten

Insgesamt wurden ca. 1550 Km vom Karfreitag bis einschließlich Ostermontag
zurückgelegt. Wobei die genaue Kilometeranzahl noch genau ermittelt werden
sollte. Die Rückfahrt wurde in unterschiedliche Teams und unterschiedlichen
Etappen angetreten.

Nun aber Los. Am Karfreitag fanden sich die meisten im Restaurant zum
"Goldenen M" zum ersten Kaffeeklatsch zwischen 9.00 und 9.30 Uhr ein.
Natürlich kam jeder pünktlich. Um 9.30 Uhr wurde die Fahrt über die A7 bis
Füssen über den Fernpass aufgenommen. Erster Treffpunkt "Bushaltestelle SPAR"
kurz vor der Österreichischen Autobahn. Dort trafen wir Robert. Wollte aber
nicht mit uns mitfahren. Wieso, weshalb, warum ist noch zu klären. Weiter
ging es zum ersten Pausenstop, kurz nach Brixen und kurz vor Bozen. Da ich
dass erste Mal bei der MFU mitfahre, habe ich keine Ahnung um welchen
INSIDER Treff es sich gehandelt hat. Auf jeden Fall war der Cappo super.
Nach dem nun alle Fahrer und Mitfahrer sich zusammengefunden haben, ging es
weiter in Richtung unseres Etappenziels "Ischia". Doch da ist noch ein
kleines Malheur passiert. Ich habe leider meine Maschine in einer Kehre
weggeschmissen und dass auch noch 20 Km vor dem Etappenziel. Felge und
Reifen kaputt, ich blieb allerdings ganz. Nach dem der ADAC abgeblasen wurde
und die Entscheidung fiel das Motorrad mit Plattfuss zur nächsten Tankstelle
zu bringen, haben Rolf und ich es endlich geschafft und gegen 21.00 Uhr das
Hotel erreicht. Wer zu spät kommt bestraft das Leben. Resteessen war
angesagt. Dafür wurde von mir eine Runde Grappa spendiert.

Am Samstag ging es Los in Richtung Roveretto und eigentlich weiter in
Richtung Schio. Durch die vielen Einbahnstassen und Sackgassen am Monte
Baldo und dem somit verbundenen Zeitproblem wurde die Tour Tag II wohl etwas
verkürzt. Nicht mit dabei waren Rolf und Thomas. Schließlich musste mein
Motorrad wieder auf Fordermann gebracht werden. Früh um 8.00 Uhr ging es
bereits Los mit den ersten Telefonaten. Zu beschaffen galten es eine Felge
und ein neuer Reifen ganz nach Empfehlung von Flo und Micha. Schon nach den
ersten Telefonaten mit den Suzuki Stützpunkthändlern in Trento und Verona,
gestaltet sich das Vorhaben neue Felge schwierig. Als wir bei der Tankstelle
anriefen um "Bescheid" zu geben, gab es einen neune Lichtblick. Der Tankwart
hatte das Problem schon erkannt und meine Felge versuch auszudengeln. Leider
hat er nur zwei von drei Dellen geschafft und die Felge ist gerissen. Als
nächste Herausforderung galt es zu prüfen ob die Suzukifelge (weiß lackiert)
Bj. 92 vom Motorradhändler neben auf mein Motorrad passen könnte.
Fehlanzeige. Ausbau beim Händler, Fahrt zum Motorrad, zurückbringen der
Felge etc. alles umsonst. Dann die Erlösung ein Telefonanruf aus Marostica.
Ein Händler hat drei Felgen auf Lager. Ab auf Rolfs Motorrad und in den
Süden. Nach 45 min angekommen. Ich kann Euch sagen. Was für ein Laden und
was für eine Überzeugung vom Besitzer. Aber schaut doch selbst.
http://www.miazzon.com/it/index.php . Nach dem wir die Felge auf meinen
Rücken mit zwei Ledergürtel geschnallt haben, ging es zum Motorrad zurück.
Dort angekommen wurde kurzerhand ein herumliegender Autoreifen als Hebebühne
entfremdet, alter Reifen runter und neuer drauf und schon ging's weiter aber
diesmal pünktliche zum Abendessen. An dieser Stelle möchte ich die Familie
unserer Pension recht herzlich für den unersättlichen Einsatz danken. Auch
Rolf gebührt ein Dankeschön für seinen Einsatz als Chauffeur und Monteur.

Am Sonntag beginnt wieder alles ganz normal nach Tourplan. Leider sind
einige Ausfälle aufgrund der Vorabende zu verzeichnen. Nach einem Abstecher
zur Besichtigung eines Steinbruchs, konnte es losgehen. Aufgrund dieser
Besichtigung und Passsperrung musste kurzer Hand die Tour wieder abgekürzt
werden. Ach ja die Passsperrung. Bevor mein einen Pass angeht, steht unten
ein Schild offen oder geschlossen. Dies wird zusätzlich durch grün und rot
wie bei einer Ampel unterstützt.

Kurz vor unserm Hotel ist es mal wieder passiert. Die Ostalbfraktion hat
wieder zugeschlagen. Eine FJR 1300 hat sich auf ebener Strecke selbständig
gemacht und die Verkleidungsteile suchten einen näheren Kontakt zur
Fahrbahn. Kurz um, die Maschine wurde aufgehoben, die Verkleidungsscheibe
auf den Tank geschnallt und weiter ging es zur Pension um den in etwas
Mitleidenschaft gezogen rechten Fuß von Rolf im Bett mit Eisbeutel zu
schonen.

Am Montag wurde nach dem Frühstück die Heimfahrt angetreten. Hierzu wurden
unterschiedliche Routen gewählt. Rolf und ich machten uns nachdem ich sein
Moped notdürftig Fahrbereit gemacht habe ebenfalls auf den Weg und wählten
den direktesten Weg in Richtung Heimat.

Rundum war Ostern 2006 ein Tolles Erlebnis mit Höhen und Tiefen.

Grüssle Thomas

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