Too fast to die

Zurück von der Marientour, Bericht - (2006)

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Bericht von Torsten zur Marientour (Aufruf). Hier gibts die Bilder und Karten dazu. [a.d.R.]

Hallo, hier mal ein Bericht zur Marientour:

Als Teilnehmer waren dabei: Andrea, Andy, Dieter, Edgar, Flo, Micha, Sandy, Sven, Torsten

Nachdem Ramona ja dieses Jahr Urlaub an der Ostsee machen wollte musste ein neues Quartier gefunden werden. Nach einigen Planen hatte wir uns für die Pension von Mario und Jana in Bärenstein entschieden.

Samstag 12.08.06

Als das Gepäck verstaut war und ich mich in die Kombi gezwängt hatte ging es für mich gegen 9:15 in einer schönen Route quer durch den Thüringer Wald zum Treffpunkt MCD in Bayreuth. Kurz nach dem erreichen des Frankenlandes zogen die ersten Wolken am Himmel auf, da sah ich auch schon den ersten Motorradfahrer sich in seine Regenkombi zwängen. So ein Weichei dachte ich mir, 3 Tropfen und der zieht Regenklamotten an. Ca. 10 km weiter stand ich auch in einem Bushäuschen beim Umkleiden, das die Tropfen sich zu einem Platzregen zusammengefunden hatten.

Gegen 12:40 war ich dann beim MCD in Bayreuth, wo schon Andy, Andrea, Dieter, Edgar und Sven warteten, bei wieder schönem Wetter warteten. Es gab erst mal ne Stärkung. Gegen 12:50 trudelte dann auch Flo auf einem ungewöhnlichen Gefährt, einer GSXR 1100 ein, Else musste aus verschiedenen Gründen zu Hause bleiben. Irgendwann nach 13:00 gesellten sich auch Sandy und Micha dazu, so das die Runde komplett war, da René krankheitsbedingt abgesagt hatte. Als wir dann los wollten war auch der Regen da. So ging es auch nassen Straßen gen Tschechische Grenze. An der Grenze war Edgar ganz erstaunt das der Grenzer seinen Ausweis sehen wollte und nicht nur an Auspuff und Profil des Hinterrades interessiert war. Da nicht alle vorbereitet waren gab es eine kleine Verzögerung. An der Tanke gleich nach der Grenze wurden erst mal Rauchwaren und Sprit eingekauft. Auch sah man ein schon bekanntes Bild, Sven hatte sein Gepäck und die Sitzbank abgenommen und schraubte an seinem Öler. Da der kein Öl mehr hatte und somit den Dienst verweigerte kaufte Sven noch Öl und schraubte noch. Dann ging die Fahrt in Richtung Bad Elster und über Klingenthal zum Fichtelberg und schließlich nach Bärenstein zur Pension. Dort angekommen mussten wir leider feststellen, das sich dort auch Biker aufhielten. Der Abend klang dann bei lecker Essen und gemütlicher Runde aus. Als Nachtisch gab es lecker Eis, nur Edgar fand das nicht nett, er hätte lieber einen Pudding gehabt, den es aber nicht auf der Speisekarte gab. Aber einige Bier später, zur vorgerückten Stunde kam die Wirtin mit einem noch warmen Schokopudding und Edgar war zufrieden. Da der Mario wohl ein Hobby DJ ist, musste er allen was seine Anlage so her gab und beglückte uns und die Biker mit Hits, von Puhdys, City, Karat sowie anderen Rocklegenden.

Sonntag 13.08.06

Bis ca. 8:00 hat es geregnet, aber schon zum Frühstück um 9:00 war der Regen vorbei. Das Frühstück war super lecker, mit frischen Semmeln, vielen verschiedenen Wurst und Käsesorten, wie auch Süßkram. Nachdem sich alle gestärkt hätten ging es zu einer kleinen Bastelstunde auf den Parkplatz. Sven der wieder Eintopfig gelaufen war spülte seinen Zylinder mit geweihtem Wasser, Andy klebte seinen Stopfen wieder an.

Dann beobachteten wir wie sich die Biker aus dem Berliner Umland sich zur Abfahrt bereit machten, dabei fielen uns die diversen Mopeds, Trude, Marauder, ZX12, usw. auf. Besonders gefreut haben wir uns über die ZX12R, da sie auf dem Tank mit einem Spruch, „ nur ein Loser fährt Hayabusa.“ Da mussten wir an mago denken und das er dieses wohl an Ort und Stelle hätte Ausfahren wollen. Als wir uns dann wieder unseren Mopeds zuwanden stellten wir fest das Sandys und Michas Kette sehr trocken waren und Michas Kette mit eigenartigen Mustern verziert war. Nach einem kurzen Kriegsrat und gewissen Spekulationen wurde Werkzeug vom Andy rangeschafft und Micha schraubte die Abdeckung des Ritzels ab. Sofort war allen klar wo das Problem lag, ein Staunen und Kopfschütteln machte sich breit. Lotte war dabei sich selbst zu verdauen. Sie hatte mit der Ritzelmutter angefangen und diese in eine Distanzhülse welche lose auf der Getriebeausgangswelle saß verwandelt. Nun wurde nach Lösungen für das Problem gesucht, Floh organisierte für den Nachmittag eine neue Mutter für Micha. Dieser musste somit zu Hause bleiben, alle anderen machten sich zu einer Rundfahrt in Richtung Hermsdorf auf. Ein Stück hinter Reitzenhain hatte ich vom Mopedfahren erst mal die Nase voll und entschied mich sehr kurzfristig ein paar Pilze suchen zu gehen. Floh war von der dabei eingeschlagenen Linie etwas überrascht, da er direkt mir war. Leider gab es auf dem Waldweg keine Pilze, so das ich mich der Gruppe wieder anschloss.
Wegen der schon fortgeschrittenen Zeit wurde die Route von Edgar geändert, so das die legendäre Straße nach Dubi leider aus dem Programm gefallen ist. Auf dem Rückweg gab es dann noch einen Mähdrescher, welcher die Gruppe aufteilte, wodurch es an einer der folgenden Kreuzungen einen Richtungskonflikt gab. Der Andy und ich fuhren in Richtung Augustusburg, Andy merkte seinen Fehler zeitiger und drehte um, ich erst später und machte mit Dieter einen Treffpunkt etwas weiter wieder auf der Route aus. Dann fuhr ich nach Zschopau zum Tanken, und wir trafen uns wieder in Scharfenstein und fuhren gen Pension. An einer Baustellenampel stellte Sandy dann fest das Flauschi, meine befellte Kawa eine Giftgrüne Flüssigkeit unter sich ließ. Dies war Kühlflüssigkeit.
Als wir in der Pension waren stelleten wir fest, das Lotte noch immer ohne Ritzelmutter rumstand und Micha wohl ob des Weizens das er tags getrunken hatte im Bett schlief. Nachdem wir von Micha erfahren hatten das ein Teil des Gewindes sich mit Mutteresten zugesetzt hatte wurde am Abendbrottisch darüber philosophiert wie das Schmied den Marion aufgetan hatte wohl am Montag die Mutter befestigen würde. Da waren Gewindeschneiden, Schweißen und andere Sachen im Angebot. Nachdem wir das lecker Eis und Edgar sein Karamellpudding verspeist hatte erkannte Micha das er weit hinter dem Soll an Zigaretten welche er einkaufen wollte zurück lag. Da das Wetter noch gut war, machten der Micha, die Sandy, der Floh, die Andrea und ich uns auf mal nach Vejpty zu laufen, gesagt getan, Floh spaßte noch etwas mit dem Zöllner und wir beschlossen noch fix ein Bier zu trinken. Na ja am Ende waren es 9 Bier für 6,48€ und einige Schachteln Kippen an der Tanke. Als wir wieder in der Pension waren hatte Raschi die Bar schon fast geschlossen, gab uns dann aber noch ein Bier.

Montag, 14.08.06

Als ich Montag zum Frühstück kam, stellte ich erst mal fest, Lotte ist weg. Also war Micha wirklich zeitig aufgestanden und mit Lotte zum Schmied gegangen. Nach dem Frühstück stellte ich fest das die Menge an Kühlflüssigkeit die ich abends zuviel hatte mir morgens im Ausgleichsbehälter fehlte, so das ich was nachfüllte. Micha ging dann wieder zum Schmied, als es nach längerer Zeit nicht zurückkam, in der Floh einem Hannoveraner Banditfahrer die Sache mit dem Banditforum erläuterte, wurden diverse Theorien aufgestellt. Irgendwann kam er dann aber angefahren auf Lotte und freute sich tierisch. Lotte war heile und das für eine Hand voll Euro. Also ging es auf zur Tour gen Deutschlandring.
Irgendwo vor Altenberg entschieden sich Micha, Sandy und Andrea dann nach Dresden zum Bummeln zu fahren. Der Rest fuhr weiter Richtung Bad Schandau. In der Nähe von Bielatal gab es ein lecker Mittagessen, mit einigen Wespen als Mitesser, besonders an Sven seiner Soße waren sie interessiert. Nachdem wir kurz über den Deutschlandring gefahren sind, ging es dann nach Dresden, an der Elbe entlang. Hier hielten wir rechts auf einer Grünfläche, Dieter der dies zu spät bemerkt hatte hielt ca. 400m weiter nachdem er uns passiert hatte. Zum Glück gab es viele nette Leute die ihm sagten das wir weiter vorne stehen, so das er dann zu uns stieß. Kurzes Telefonat ergab, Micha und die Mädels waren im Zwinger, da e schon später war, individuelle Rückreise nach Bärenstein. Im Stadtverkehr von Dresden hatte ich auch wieder das Kühlwasserproblem, welches auf einen defekten Thermoschalter zurückzuführen war. Da die Kawa 112 Grad hatte wurde der kurzgeschlossen. Rückfahrt über A4, da sich nur Floh Sven und ich an der abgesprochenen Ausfahrt trafen, fuhren wir in kleiner Gruppe über die wohl schmalste und schlechteste Bundesstraße B180 zurück.
Am Hotel angekommen waren einige schon da, Micha und die Mädels kamen vor dem Regen zurück. Zum Nachtisch gab es dann Creme Dingsda nach Art des Hauses, welche aber sehr lecker war.
Der Abend klang dann gemütlich aus.

Dienstag 15.08.06

Da es früh morgens wie aus Eimern schüttete, wurden erst mal die geschäftlichen Sachen erledigt. Ich musste dazu im strömenden Regen noch zum Bankomat fahren.
Gegen 11:00 war dann doch Aufbruch, wobei Micha noch was für seinen Rauchwarenvorrat tun musste.
An der A72 bei Stollberg gab es dann die Große Verabschiedung, und die Grüppchen trennten sich. Ich bin dann bei Pirk von der A72 gefahren und über die Dörfer wieder nach Hause.

Alles in Allem war es mal wieder eine sehr schöne Tour, bei mir waren es ca. 1300 km.

Ich freue mich schon aufs nächste mal.

Torsten

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