Oktobär 06 - Der Bericht
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Zur Tour: Aufruf, Karten und Bilder
Oktobär-Tour 2006
Begonnen hat alles glaube ich wie immer: Die einen treffen sich in Ulm beim McD, die anderen schlendern noch irgendwo rum und stoßen später hinzu. ;-)
Treffpunkt in Italien war Vivione am Sa., 30.09.
Dieter, Andrea, Sven, Edgar, Andy, Floh, Rolf und Thomas hatten es sich schon gemütlich gemacht; Micha und ich waren ein wenig in der Schweiz unterwegs und haben uns dann des abends hinzugesellt.Das Essen war außergewöhnlich reichhaltig und gut. Ich glaube, es gibt Fotos. ;-) Bei der nachbestellten Fleischplatte muß man allerdings anschließend wohl zugeben, daß die Augen viel größer waren, als der noch vorhandene Hunger. ;-)
Ein wenig Verwirrung stiftete der anschließende Wunsch nach „Grappa, aber ohne Kaffee“. Nachdem Edgar den Wirt überzeugen konnte, eine andere (farblich interessant ausschauende) Grappa-Flasche zu holen, wurde dieses edle Getränk unter den Anwesenden verteilt.
Eine Hochzeitsfeier, die zeitgleich im Obergeschoß stattfand störte uns in keinster Weise. Die Hochzeitsgäste sind früher gegangen als wir. ;-)
Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg nach San Giacomo.
Das Wetter wurde etwas gemischter und Nieselregen begleitete uns. In der Nähe des Gardasees rutschten Andy und Edgar auf der Fahrbahn weg. Andy stürzte und rutschte mit dem Motorrad in ein Kies-Sand-Feld; Edgars Maschine wurde von einem Gebüschwerk vom Sturz in den Hang hinab bewahrt. Glücklicherweise haben beide Fahrer außer blauen Flecken diesen Ausrutscher gut überstanden.
Als die komplette Truppe eingesammelt war und der Schaden begutachtet wurde, machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Fähre. Am anderen Ufer des Sees ging es dann weiter unserem Ziel entgegen. Glücklicherweise änderte sich das Wetter später und wir konnten die restlichen km im Trockenen genießen.
Nach der Ankunft und dem standardmäßigen „Ankunftbier“ (nachfolgend „Herr Moretti“ genannt) stellten wir fest, daß Andy noch fehlte und Gerüchte bezüglich Edgars Heimfahrt machten sich breit. Die hin- und hergehenden sms hat Dieter denke ich gespeichert. ;-) Letztendlich hatte Edgars Motorrad doch keine Motorprobleme. Aber Andy ist verlorengegangen. Nachdem auch hier einige Anrufe und sms’e durch die Atmosphäre geschickt wurden, erklärte der MFU-AHD (MFU-Abholdienst) Rolf sich bereit, Andy zu suchen und sicher zur Unterkunft zu geleiten.
Ein weiterer Mitstreiter traf dann doch schon am Samstag ein: René, dessen Duc leichte Blessuren aufwies. Dies wurde dann fachmännisch diskutiert, begutachtet und von "Herrn Moretti" geduldig begleitet. ;-)
Der nächste Tag erwacht und die Mitstreiter geben sich ebenfalls Mühe aus den Federn zu krabbeln. Des nachts hatten wohl die Kühe auf der gegenüberliegenden Weide Probleme mit dem Vollmond und muhten die halbe nacht unaufhörlich vor sich hin. Nennt man das dann „Mondkälber“? g Wir starten zur ersten Rundfahrt. Unter anderem zum „Radieschen-Paß“ der großteils im völligen Nebel versank. Der erste Stop nach dem Nebel, der zum Brille reinigen dringend erforderlich war (einzige Chance: offenes Visier), wurde von einem unförmigen Ziegentransport gestört, der natürlich ausgerechnet JETZT unsere Ruhe störte. ;-)
Den restlichen Tag verbrachten wir im guten Wetter, mit netten Pausen und schönen Straßen.
An dieser Stelle nochmal meinen Dank an „Herrn NU-HO“ für den Geleitschutz.;-)
Und wieder wurde „Herr Moretti“ des abends gerne zur Gesellschaft geladen.
Der 03. Oktober begann mit der Nachricht, daß Thomas seinen Geldbeutel vermißte und vermutete, diesen am Vorabend nach dem Tanken verloren zu haben.Nach erfolglosem Suchen wurde Meldung bei den Carabinieri erstattet.
Das Wetter war uns weiterhin wohlgesonnen und wir verbrachten einen schönen Tag.
Eine neue Sportart haben wir ebenfalls erfunden: „Moppedhelmweitrollen“. Sven hat mutig Edgar’s Helm den Hang hinunter verfolgt und wieder eingesammelt. Zum Glück war’s ein Wiesenhang und keine Steine.
Als Weiteres beschäftigte man sich mit neuen Reifen, Bremsbeläge suchen, Spanngummi’s kaufen, Zigaretten…….das Übliche eben. ;-) So ein „Moppedfahrereinkauftag“. ;-) Nein…Schuhgeschäfte waren nicht dabei. g
Als ebenfalls wohlschmeckendes Getränk wurde Averna gekürt. Der im Lauf der Abende zum „Graverna“ mutierte.
Mit erstaunlichen Erkenntnissen überraschte uns Sven, als er zum Frühstück aus dem Buch Genesis zitierte.
Am Freitag traten wir die Heimreise Richtung Ischia an. Der Weg führte uns dabei über den Monte Grappa, wo die alten Gefechtsstellungen und ein Teil des Wehrkomplexes begutachtet wurden.
Beim Abendessen staunten wir nicht schlecht, als Edgar automatisch die „un-altro-Portion“ Spaghetti von Adriana erhielt. g
Samstag war es dann leider so weit………es ging heimwärts.
Micha, Floh und ich sind noch nach Pergine zum Kaffeekaufen, der Rest der Truppe machte sich derweil auf den Weg.
Fazit:
Eine tolle Woche mit viel Spaß, überwiegendst super Wetter, geniales Essen, gemütliche „draußensitzAbende“, Unfug gemacht, viel gelacht, wichtiges italienisches Wortgut gelernt (un altro, undici, il ortacenere…g), äh… was hieß jetzt nochmal Kupferpaste? g…….
Ich freue mich auf’s nächste Mal.
Viele Grüße aus Hessen,
Sandy
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