Too fast to die

Osterausfahrt - Nachlese II - 29.3.-1.4. 2002

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Von: Edgar
Datum: 2.4. 2002 21:10:57

Bilder

oder: "Der Schrauber muß in Übung bleiben..."

Am Treffpunkt McD in Ulm um 0930 sind schon alle da. Komisch. Tanja und Sven, Heidrun und Rolf, Andrea und Dieter, und Martin stehen da. Der Auspuff der Deauville ist blank poliert - also kann's losgehen. Noch vor 1000, sehr komisch.

Die weitere Fahrt über die Autobahn geht ohne besondere Vorkommnisse vonstatten, Sven fährt an jeder Tankstelle vorbei. Man denkt sich ja noch nix dabei.

Konny stößt unterwegs dazu - Spitzentiming. Ausfahrt Oy steht Sven am Rand, und ich denke "der wartet sicher auf die Nachzügler". Parkplatz Oberjoch, es hat noch mehr Schnee als vor 3 Wochen, Sven fehlt. Dieter erzählt, Sven sei der Sprit ausgegangen. Extrem komisch. Irgendwann kommt er dann an, nachdem Rolfs Benzinpumpe den leeren Tank wieder gefüllt hatte. Sven fährt gleich zur Tankstelle. Eric ist auch schon da. Sven kommt wieder. Sven geht Öl holen. Sven schraubt an der Kawa.

Weiter geht's Richtung Fernpaß und Brenner. Auf der Brenner Landstraße in Ösiland steht die Rennleitung an de allseits bekannten Stellen. Halt an einer Tankstelle. Dieter erzählt freudenstrahlend, daß er abkassiert wurde. "Ich dachte da seien 80". Das wußte der Gendarm aber besser und so wechselten 20? den Besitzer, nachdem ihm 1? erlassen wurde. An der Tankstelle werden noch die Tarife in A diskutiert, dann geht's weiter. 2300m später steht Rolf am Straßenrand und zückt die Börse. "Ich hab' sie ja gesehen - aber das Schild nicht!" 36?. Rolf nimmt's aber sehr gelassen - er bringt nach Rachau seine Lebensmittel mit und gleicht so seinen erzwungenen monitären Transfer wieder aus.

Auf dem Brenner wird auf Italienmode umgeschalten. Beim Zöggler verpasse ich wieder die Einfahrt. Die Venediger sind gerade in Aufbruchstimmung. Wir vereinbaren, tagsüber zusammen zu fahren und nachts getrennt zu schlafen. Nach dem Cappuchino geht's weiter Richtung Bozen, Andrea hat einen absoluten Hänger. Es wird wild getankt, Dieter und Andrea werden "verloren" auf dem Weg zum Ritten. "Vielleicht sind sie ja direkt zum EH gefahren" denke ich mir. Ritten ist genial, plötzlich steht ein Carabiner auf der Straße, ich mache langsam, und er feuert mich an, gibt unmißverständlich Zeichen, schneller zu fahren. Naja, denk ich, dann fahr ich halt schneller. Ups, was liegt denn da auf der Straße? Das müßte mal ein Kilogixer gewesen sein. Und da, noch einer. Immer diese unverantworlichen Raser!

Den Mendelpaß hoch testet Konny seine Hinterradbremse - die Leit- planke hat es ihm gedankt. Weiter keine Vorkommnisse.

Im EH gibt es dann Zimmerdiskussionen mit der Geschäftsleitung. Tanja, Sven und Martin nächtigen in Tret, Eric und Konny teilen sich ein Zimmer. Der Rest - wie gehabt. Nur leider sind die um Schlaf ringenden Ostergäste gar nicht entzückt.

Am nächsten Morgen gibt's dann auch einen Anschiß, den allerdings die falschen abkriegen, nämlich die, die entweder gar nicht da waren oder bereits früh ins Bett gegangen sind. Aber das wäre auch zu hart für die "Schuldigen" gewesen; kaum die Augen öffnen können und sich dann sowas anhören zu müssen...

Tanja hat neue Bremsklötze dabei, die von Tanja und Sven in 5 Minuten gewechselt werden. Den anderen ist das ganz recht so: wieder ein paar Minuten ohne Fahren verbracht...

Die Tagesausfahrt ins Val di Cembra verläuft dann auch etwas lustlos. Im Gegensatz zu Andrea, die wie verwandelt voll aufdreht. Mit Robert wird ausgemacht, uns in Graun zu treffen. Dort angekommen berichtet Robert via Telefon, daß sie sich verfahren hätten und quasi in die falsche Richtung fahren. Naja, dann halt morgen. Eine Kaffeepause in Cembra wird zur Entspannung genutzt. Herrlich, in der Sonne zu sitzen, Cappu (und vor allem Wasser) zu trinken. Dann gehts weiter nach Trento, Kulturprogramm, Stadtbesichtigung. Der Rück- weg auf der anderen Seite des Tales ist, straßentechnisch, nicht gerade der Hit. Aber jeder ist froh, wenn er endlich wieder ins EH kommt - bis auf ein paar verwegene, die noch über Gampenjoch nach Meran fahren. Unterwegs hält Tanja an, mit blauer Bremsscheibe. Sven baut aus, prüft, baut wieder ein. Weiter geht's.

Im EH wartet bereits Uli, die ganz alleine nachgekommen ist. Nachdem kein Zimmer mehr frei ist, schläft sie bei mir im Zimmer. Der weitere Abend verläuft dann eher recht zurückhaltend. Dafür gibt's Hirschgulasch. Genial. Und Osterkuchen mit Vanillesoße. Und nachdem irgendjemand beim Williams vergessen hat, auf den guten zu bestehen, muß natürlich auch noch dieser verköstigt werden. Was eigentlich den Abend dann doch sehr verkürzt hat. Die Gäste haben es uns gedankt.

Am nächsten Morgen zerlegt Sven zuerst einmal Tanjas Bremse. Ölt die Stifte, baut wieder zusammen. Irgendjemand prüft Ulis Ölstand, der eigentlich gar nicht mehr vorhanden ist. Es werden alle verfügbaren Ölreserven aufgebraucht. Der Kupplungszug wird begutachtet und für absolut unzumutbar befunden. Das gibt Muskeln! Und Ärger für Ulis Mann... Heidrun geht Blümchen pflücken.

Endlich geht's los. Mendelpaß runter, Tanja bleibt stehen. Die Bremse. Sven holt sein Werkzeug, zerlegt, feilt, baut zusammen. Dann Eggental, Karerpaß. Dolomitentour auf Ulis Wunsch. Die Straßen sind, bis auf eine Stelle, schneefrei, allerdings liebevoll mit Streuseln versehen. Ulis Mopped fordert dann auch seinen Tribut, sie schüttelt abwechselnd die linke und rechte Hand.

Martins BMW verliert Luft, er geht auf Suche und wir Richtung Ritten... Rolf nutzt Heidruns Abwesenheit schamlos aus, heizt den Ritten hoch, was irgendwie seinen Augen schadet. Mendelpaß, EH, alles normal für den 3. Abend...

Montag, Rückfahrt. Heidrun und Rolf, Eric und Martin fahren früher los, weil sie früher ankommen wollen. So fährt der Rest über Gampenpaß Richtung Heimat. Kurz vor Meran Tankpause. Tanja und Sven fehlen. Tanjas Handy antwortet nicht. Tanja und Sven kommen. Sven war der Sprit ausgegangen. Mangels Pumpe wurde Tanjas Tank abgebaut und dann umgeschüttet. Beim Warten an der Tankstelle weicht Uli geistesgegenwärtig einem verantwortungslosen Raser aus, leider fällt dabei das Mopped um.

Weiter geht's über Reschen nach A. Tanja hält an. Die Kupplung tut so komisch. Sven stellt an der Stellschraube. Mittagessen auf der Piller Höhe. Die Anfahrt ist inzwischen geteert. Anschließend holt Sven sein Werkzeug und schraubt Tanjas Spiegel fest.

Bis zum Grenztunnel läuft alles normal. Dann hält Tanja an. Kupplungszug gerissen. Moppedtausch. Sven fährt ohne Kupplung BMW. A7. Sven verpaßt den Parkplatz. Verabschiedung. Ende.

Fazit: Genial!

Gruß Edgar

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