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Osterausfahrt - Nachlese II
- Berichte_Struktur:
Von: Sven
Datum: 2.4. 2002 23:53:27
> oder: "Der Schrauber muß in Übung bleiben..."
> Sven fährt an jeder Tankstelle vorbei.
> Man denkt sich ja noch nix dabei.
Mein Mopped ist ein Schelm: Wahrlich 2 km direkt nach der letzten
Tanke ist plötzlich und unerwartet die Reserve fällig.
Teufel nochmal, nur 218 statt 280 km mit einem Tank, diese verantwortungslosen Raser... Auch ok, jetzt frißt sie wieder mehr Sprit als öl.
> Ausfahrt Oy steht Sven am Rand, und ich denke "der wartet sicher auf
> die Nachzügler".
Sven war das mit der Reserve natürlich komisch vorgekommen: »Dieter, wie weit noch genau bis Oberjoch?«
> Parkplatz Oberjoch, Sven fehlt. Dieter erzählt, Sven sei der Sprit
> ausgegangen. Extrem komisch.
So 4-6 km vorher. Ja, mein Mopped ist schon ein Schelm.
> Am nächsten Morgen zerlegt Sven zuerst einmal Tanjas Bremse.
> Ölt die Stifte, [...]
^^^ Naja, ganz so wilde Sachen aber dann doch nicht.
> Kurz vor Meran Tankpause. Tanja und Sven fehlen.
> [...] Tanja und Sven kommen. Sven war der Sprit ausgegangen.
Abends auf dem Heimweg nicht am Tank-Bankomat kurz vor dem Eichhörnchen.
Irgendwer meinte morgens »Ritten«, und mehrere wollten auch dringend
tanken - Bankomat also »auf dem Weg«. Und sogar bergab. Naja,
jedenfalls nicht bergauf.
Dieter hingegen morgens gleich Blinker in andere Richtung gesetzt. Uh.
Gleich kurz danach in andere Richtung eine Tanke. Nicht zu fassen,
genau beim Einrollen geht der Sprit aus. Aber: Tanke ohne Bankomat.
Hm, mein Mopped ist schon...
(Naja, immerhin: andere Richtung hätte - wenn auch bergab - zum Rollen wohl auch recht laaange gedauert.)
> Weiter geht's über Reschen nach A. Tanja hält an. Die Kupplung tut
> so komisch. Sven stellt an der Stellschraube.
...worauf dann die Kupplung ja wieder ok war.
Dafür gehört er nun echt in den Hintern getreten.
Der Kupplungszug war 2 Wochen alt, selbst eingebaut, Plombe auf
Beweglichkeit geprüft. Aber eben *nicht* nochmal extra geölt.
Um die Plombe später auch _nur zu überprüfen_ muß wegen der
»Enduro-Ohren« sogar der Spiegel weg. Albern, insgesamt drei
verschiedene Werkzeuge nötig. Bei der ganzen Sache an sich
sowieso gar nicht richtig »geschalten« (»Zug ist ja neu, muß was anderes sein.«). Alle anderen schon wieder weit weg - egal, weiter«
> Piller Höhe. [...] holt Sven sein Werkzeug und schraubt Tanjas
> Spiegel fest.
Das muß irgendwie das allerletzte »Zeichen« von ganz oben gewesen sein...
> Bis zum Grenztunnel läuft alles normal. Dann hält Tanja an.
> Kupplungszug gerissen.
Aber feines Voraus-Puffern von Edgar, wenig Alpenkäffer und flüssiger Verkehr ersparten unnötigen Streß.
»Und die Ironie von der ganzen Geschicht' den *Bremsen* ging's so schlecht gar nicht«
> A7. Sven verpaßt den Parkplatz. Verabschiedung. Ende.
Das kommt mir auch schon komisch vor, den Parkplatz habe ich bisher immer nur von »außen« gesehen. Ich zähle mittlerweile, wieviel MFU- Touren ich noch machen muß, damit das mal klappt.
Ansonsten:
> Den Mendelpaß hoch testet Konny seine Hinterradbremse - die Leit-
> planke hat es ihm gedankt.
Neinnein, da war eine aufregende Bremsspur und Konny hat sich nur geschwind - recht dekorativ - an deren Ende, quer vor die Leitplanke gestellt und dann die Nachhut vorbeifahren lassen. »Coole Idee!« hatte ich mir noch gedacht...
Dieter hat einfach die Ruhe weg, wenn ihm ein Simmerring platzt und das Öl über die Bremse läuft... Und mit Kragen-Tampon am Tauchrohr sah die VFR irgendwie verspielt aus.
Edgar, Dieter und Rolf wissen: Die Öschis machen »heuer« tatsächlich eine Aktion mit echten Schnäppchenpreisen. Weiterhin: Toi-toi-toi..
Italo-Polizisten haben am Ritten nicht nur Edgar, sondern tatsächlich so ziemlich jeden von uns, der zu schnell an ihnen vorbeifuhr, richtig angefeuert. *Die* haben eben wahrlich viel mehr Spaß bei der Arbeit.
> Fazit: Genial!
Sven
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