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Jungfernfahrt - 28.-29.7. 2001
- Berichte_Struktur:
Von: Andrea
Datum: 29.7. 2001 21:49:45
Hallo zusammen,
also zuerst muss ich mal grossen Dank und dickes Lob alle alle (Edgar, Dieter, Helmuth, Peter) aussprechen, die es auf sich genommen haben, mit einem absoluten Frischling nach Italien zu fahren. Alle sind so gefahren, dass ich keine (na ja, fast keine, aber dann war ich selber Schuld) Probleme hatte die ca. 800 km gut zu meistern. Der grösste Dank gehoert allerdings Edgar, der mir mit meinem 2 Tage alten Führerschein seine Deauville anvertraut hat. Ich denke da muss man (frau) lange suchen, um _so_ jemanden zu finden. Ne, eigentlich glaube ich, würde das niemand machen. So lieb ist eben Edgar! Tausend Dank!
So, nun zu meinen Eindrücken:
also pünktlich 0945 treffen Dieter und ich bei McDonald ein. Edgar ist schon da. Kurz nach 1000 geht es los. Kurz nach Senden haben wir dann noch Helmuth und Peter aufgegabelt. Jetzt gehts richtig los. Igitt, ist die Autobahn voll! Das hat mir nicht so gefallen. Fernpass war ganz o.k. Der Brenner hat mich schon etwas geschlaucht, aber es ging. Meine Gedanken galten hier schon dem Mendelpass: oh je, wie komm ich _den_ nur rauf? Dieter fuhr voraus, ging eigentlich fühlte ich mich recht gut. Bei einer Kehre (ich hasse Kehren, aber ich werd´s schon noch lernen) habe ich mich irgendwie verschätzt und kam auf die Gegenfahrbahn, Gott sei Dank kam niemand entgegen. Oben erst mal eine (zwei, drei) Zigartetten und weiter zum Eichhörnchen.
Das übliche: essen, trinken, oh je, nach 2 Gläsern Wein habe ich schon gelallt, ich war fix und alle und musste um 2300 schon ins Bett.
Kurz nach 1000 ging es dann am Sonntag auch schon weiter: ca. 700 m, dann 2 Std. Pause und weiter ohne Dieter (nähere Infos folgen....) Gampenpass (oder -joch ??), Tanken, Edgar wollte den Schlüssel vom EH stehlen (!!!) hat ihn dann aber doch zurückgebracht. Also Peter voraus, ich, Helmuth hinterher. Mit Edgar wollten wir uns dann auf dem Reschen treffen. Aber weil Helmuth so quengelte und unbedingt vorher Pause wollte, haben eben in G....(hab vergessen, wie es heisst, auf jeden Fall ca. 10 km vor Reschen) Halt gemacht. Direkt an der Strasse, um Edgar zu sehen. Wir haben ihn gesehen. Wie er direkt vor dem Cafe ein Wohnmobil überholte und husch an auns vorbei. Helmuth aufs Mopped, den Hol ich!! Na ja, Peter und ich warten und warten, dann brausen Sie vorbei: Helmuth voraus, Edgar hinterher.... Weiss der Helmuth nicht mehr, wo wir sitzen? Ca. 20 min später scheint er es bemerkt zu haben. Hier muss ich noch anmerken, dass ich mich beim Reschen hochm, wie eine junge Göttin gefühlt hab. Alles hat super geklappt.
Danach Hahntennjoch. Ganz unten (hallo Thomas) komm ich bei einer verdammten Kehre ins Straucheln, sche.., aber nicht gestürzt, aber dann gaaaanz langsam gefahren. Edgar voraus, um mir die genaue Spur zu zeigen, wann bremsen usw. Der Arme musste ganz schön schwuchtleig fahren wegen mir.
Ab Richtung Pfronten. Kurz davor setzt dieser blöde Regen ein. Hat den etwa jemand bestellt? Das hätte ich nun wirklich nicht gebraucht! Pause, Unterstehen, Regenkombi, zig Zigaretten und weiter.
Strasse nass, Bahnübergang, Peter voraus, Ampel gelb, Peter bremst, Hinterrad weg, ich bremse, Vorderrad weg, ich sehe Peter straucheln, mit dem rechten Auge die Ampel bereits auf rot. Sch...., was mach ich bloss? Gas geben! Puh, geschafft und nicht gestürzt! War hier ganz schön stolz auf mich.....
Dann Autobahn und ab nach Hause. Kurz vor 2100 war ich dann zu Hause.
Fazit: war super gut, ich muss noch viel lernen, aber am traurigsten ist natürlich, dass wir den Dieter in Italien lassen mussten.....traurig!
Grüsse
Andrea
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