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Tortellinitour EH 21.-23.9. 2001
- Berichte_Struktur:
Von: Jochen
Datum: 23.9. 2001 23:03:11
Tortellinitour 21./22.9.´bis 23.9.´01
Teilnehmer: Susanne, Edgar, Reiner, Robert ab 21.9.; Heidrun, Dieter, Rolf und ich ab 22.9.
Am Samstag hatten wir uns um 0930??? 1030??? am Parkplatz hinterm Oberjoch verabredet. Ich entschloß mich für die goldene Mitte, und
beschloß 1000. Abfahrt in Wolfegg bei schönstem Regenwetter, hinter Oberstaufen kapitulierten meine Handschuhe dann vor dem Wetter. Leicht durchfeuchtet fuhr ich das Oberjoch hoch, endlich mal freie Strecke und dann nasse Piste - Sch......
Auf dem Parkplatz entdeckte ich, daß die seitlichen Schlitze in meiner Verkleidung prima zum handschuhwärmen sind, lediglich Kontakt mit den Krümmern produziert leichte Rauchzeichen.
Gegen 1030 kamen Heidrun, Dieter und Rolf. Die Drei waren bei Sonne losgefahren! Nach einem Kaffee und diversen Spekulationen über das Wetter pellte sich Dieter in seine Regenkombi und wir starteten.
Im Ötziland wurde es dann langsam trocken und das Hahntennjoch konnte angemessen (unter voller Beachtung aller Tempolimits) befahren werden. Hinterm Hahntennjoch Zigarettenpause und verbale Nettigkeiten über Österreichs motorisierte Jugend. Weiter mit Kurs Timmelsjoch durchs Ötztal, innerorts artig langsam, außerorts nicht ganz so brav gefahren. Entwicklungshilfe ans Ötzi - Steuersäckel haben wir dann erst am Timmelsjoch bezahlt und dafür auch schöne Aufkleber erhalten. Während der Zigarettenpause stellte ich fest, daß der Himmel in unserer Richtung blau ist. Heidrun hingegen meinte, wir müssten Richtung Wolken fahren - Dieters GPS gab ihr Recht - mmpf.
Wir genossen dann einige Kilometer Timmelsjoch vom Feinsten - Nebel, Schnee neben der Piste und a....kalt. Auf der Abfahrt wurde uns vorgeführt, dass echte Profis nicht nur Busse, sondern auch 5er BMWs in Kehren verkeilen können.
Hinterm Timmelsjoch haben wir uns dann bei mittlerweile trockener Wetterlage wieder getroffen. Rolf freute sich sichtlich und hörbar über das Bremsverhalten einer FJR ohne Hinterradbremse (Der Händler tut mir jetzt schon leid). In Meran Zigarettenpause und Beschluß nach 15 Min. auf dem Weg eine Kaffeepause zu machen. Dieter disponierte kurzfristig um und versuchte binnen 15 Minuten das Eichhörnchen zu erreichen, indem er die VFR auf der nicht mehr vorhandenen allerletzten Rille bewegte.
Dort gab's dann auch endlich den Capuccino und geniale Schinkenstullen. Nach kurzem Plausch spazierte Heidrun zum See, Dieter wusste noch nicht und Rolf und ich starteten zum Mendelpaß. Irgendwann kamen uns 2x GSX, 1x CBR und 1x Daytona entgegen - Ah ja, die Freitagsstarter. Während unserer Pause stand plötzlich Robert neben uns. Nach unserer Rückkehr gemütlicher Plausch beim ersten, zweiten,...... Bier. Gegen 0700 kamen wir dann zum Ziel der Aktion: Tortellinisuppe, aha Parmesan muß draufgestreut werden, Nachschlag ist selbstverständlich. Fürs bessere Gewissen noch ein Schlag Salat und dann die Pilzravioli - Yeah.
Der folgende Hauptgang war ebenso reichhaltig wie gut und zur vollendeten Fressnarkose wurde noch ein Apfelstrudel nachgeschoben. Zwecks besserer Verdauung (wirklich nur zur Verdauung) haben wir dann noch die eine oder andere Spirituose vorsichtig probiert. Irgendwann habe ich dann irgendwie als einer der ersten mein Zimmer samt Bett gefunden.
Sonntag rappelt um 0830 mein Wecker, ein Blick aus dem Fenster deutet auf deutlich zu hohe Luftfeuchtigkeit hin, also umdrehen, weiterschlafen.
0930 allgemein gute Laune beim Frühstück, Heimfahrt wird auf zwölf verschoben.
1200 Aufbruch, nachdem sich fast alle in Regenkombis gezwängt haben. Mendelpaß macht im Nebel richtig Spaß, vor allem, wenn man ab und zu doch mal die Straße sieht. Die meisten machen sich Sorgen wegen der rutschigen Straße, Reiner stellt jedoch fest, dass die Piste Spitzengrip bietet, na ja beim nächsten Pneu order ich halt auch die Regenversion vom BT 56J. Brenner ist bei Tempo 30 ein Erlebnis der besonderen Art. Während der weiteren Durchquerung Ötzilands gönnen wir den vielen uniformierten Wegelagerern kein Erfolgserlebnis.
Am Fernpaß verspätetes Mittagessen, alle sind irgendwie müde. Wir überlegen, ob wir uns einfach einmieten und die Theke leertrinken. Da wir uns nicht einigen können, ob wir mit den Flaschen rechts oder links starten, müssen wir weiterfahren. Letzte Zigarettenpause wird kurz vor Dosenbahn eingelegt. Ich (schreibfaules Subjekt) werde zum Protokollführer ernannt.
Über das Freitagsprogramm kann ich mangels Anwesenheit leider nicht berichten. Vermutlich sind Susanne, Edgar und Reiner absolut vorschriftsmäßig und gemütlich zum Eichörnchen gebummelt und haben dann abends für die Samstagsfahrer schon einmal Essen und Getränke vorgekostet. Robert konnte es am Freitag auch nicht mehr erwarten und ist nach Feierabend losgefahren.
Mein erster Ausflug mit der MFU war ein Riesenspaß!
Grüße, Jochen
P.S.: Meine Handschuhe sind mittlerweile auch wieder trocken
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